Mein Grund zu Lachen?Gesundes Zahnfleisch,
auf das ich mich täglich
verlassen kann.

Denn durch die gute Vorbeugung mit der professionellen Unterstützung meines Zahnarztes in Usingen habe ich auch mit 50 Jahren keine Probleme. Neben der kontinuier- lichen Begleitung des freundlichen, kompetenten Teams achte ich auch selbst auf eine sorgfältige und regelmäßige Mundhygiene!

Maxime, 50 Jahre
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Vorbeugung und Behandlung
akuter Erkrankungen am Zahnhalteapparat

Dieses Teilgebiet innerhalb der Zahnheilkunde beschäftigt sich mit dem Zahnhalteapparat. Dieser fixiert den Zahn am Kiefer und sorgt dafür, dass jeder Ihrer Zähne stabilen Halt hat.

Der Zahnhalteapparat besteht aus der sogenannten Alveole, dem knöchernen Fach im Ober- und Unterkiefer, in das der Zahn gebettet ist, der Wurzelhaut als die Gesamtheit der Fasern, die den Zahn an der Alveole befestigt, sowie dem Zahnfleisch und dem Wurzelzement. Diese ganzen Zahnkomponenten umfassen das Gebiet der Parodontologie.

Die Erkrankung des Zahnhalteapparates bezeichnet der Fachmann als Parodontitis, auch „Zahnbettentzündung“ genannt. Sie wird durch Bakterien im Mund verursacht, wobei ungenügende Zahnpflege und Rauchen das Risiko, an einer Parodontitis zu erkranken, erhöhen.

Ein typisches Anzeichen dieser Krankheit ist Zahnfleischbluten, das häufig beim Putzen der Zähne auftritt. In der weiteren Folge zieht sich das Zahnfleisch zurück oder löst sich sogar von dem betroffenen Zahn ab. Hierdurch bilden sich Taschen, in denen sich Bakterien einnisten können. Ist es erst einmal so weit gekommen, nützt leider auch eine regelmäßige Zahnreinigung mit der Zahnbürste nichts mehr, da nun der Zahn oder die Zähne den Bakterien schutzlos ausgeliefert sind. Ohne Behandlung ist die langfristige Folge dieser Krankheit der Verlust Ihrer Zähne. Die Parodontitis kann zudem zu schweren Erkrankungen, wie zum Beispiel Herzproblemen und Diabetes, führen.

Aber dazu muss es nicht kommen, denn Ihre Zähne können in unserer Zahnarztpraxis in Usingen im Rahmen unserer Parodontose-Behandlung gerettet werden!

Aktuelle
Behandlungsmethoden Plastisch. Regenerativ. Resektiv.

Aktuelle
Behandlungsmethoden
in der Parodontologie

Die Behandlung der Parodontitis hat die Hauptziele, die Entzündung zu beenden und das die Zähne stützende Gewebe dauerhaft zu erhalten. Voraussetzungen für eine gelingende Parodontitis-Therapie ist einmal, die sichtbaren Zahnflächen von Belägen zu befreien und andererseits die sorgfältige Zahnpflege der betroffenen Patienten. Wenn diese Bedingungen erfüllt sind, besteht eine Erfolgsmöglichkeit, sodass wir als Ihr Zahnarzt in Usingen mit der eigentlichen Behandlung, der Beseitigung der Entzündung, beginnen können.

Bei örtlicher Betäubung reinigen wir zunächst mithilfe von Handinstrumenten die Zahnfleischtaschen, um harte und weiche Beläge zu entfernen. Im nächsten Schritt glätten wir die erreichbaren Flächen der Zahnwurzeln, was das erneute Anheften der schädlichen Bakterien erschweren soll.

Beim Vorliegen besonders tiefer Zahnfleischtaschen oder falls in Einzelfällen die Basistherapie nicht zu einer Besserung geführt hat, sind gegebenenfalls auch chirurgische Eingriffe erforderlich. Der konkreten Wahl der Behandlungsmethode geht natürlich immer eine genaue Anamnese des Zustands Ihrer Zähne und des Zahnfleisches voraus. Die sich daraus ergebende Diagnose bestimmt dann die bestmögliche Behandlung.

Plastische Parodontitistherapie

Mittels plastischer Rekonstruktion können wir verloren gegangenes Gewebe wiederherstellen. Dazu werden durch mikrochirurgische Eingriffe u.a. freiliegende Zahnhälse gedeckt und Kronenverlängerungen durchgeführt.

Regenerative Parodontitistherapie

Die regenerative Parodontologie zielt darauf ab, das Zahnfleisch wieder aufzubauen und so für Stabilität und Halt zu sorgen. Diese Form der Behandlung ist im frühen Stadium möglich, da hier durch die Früherkennung noch ausreichend natürliches Zahnfleisch vorhanden ist, um darauf aufbauend Ihr Zahnfleisch zu stärken und aufzubauen.

Resektive Parodontitistherapie

Die resektive Parodontologie wird angewendet, wenn das Knochenniveau sich insgesamt zurückgebildet hat. Ziel ist es, die Taschen zu eliminieren, sodass die Zähne wieder stabil und fest im Zahnfleisch sitzen.

Elektronische
Taschenmessungen mit Florida-Probe
Prophylaktische
Maßnahmen Vorbeugung einer Parodontitis
Mikrobiologischer
Keimtest Feststellung aggressiver Bakterien

Elektronische Taschenmessung im Rahmen der Parodontitis-Therapie

Das sogenannte „Parodontale Screening“ dient der Früherkennung und/oder der Feststellung Ihres persönlichen Parodontitis-Risikos. Es ist ein schmerzfreies Verfahren, mit dem wir den Grad der Schwere dieser Erkrankung bestimmen können.

Hierzu bedienen wir uns einer elektronischen Sonde, die die Taschentiefe äußerst präzise misst und die Werte bereits während dieses Vorgangs akustisch ausgibt. Um eine exakte Messung zu erreichen, führen wir die Sonde längs mit der Spitze nach unten an vier bis sechs verschiedenen Stellen Ihres Zahnes direkt in die Zahnfleischtasche ein bis hin zu dem Punkt, an dem Ihr Bindegewebe fest am Zahn anliegt.

So können wir mit der elektronischen Taschenmessung den Zustand Ihres parodontalen Bindegewebes sowie den Rückgang des Zahnfleisches präzise feststellen. Dabei sind Taschentiefen von mehr als 3 mm ein sicheres Anzeichen für eine beginnende Parodontitis.

Prophylaktische Maßnahmen zur Vorbeugung einer Parodontitis

Abgesehen von der Notwendigkeit eigener, regelmäßig betriebener Mundhygiene sollten Sie die kontinuierliche professionelle Zahnreinigung in Ihrer Zahnarztpraxis in Usingen (in der Regel) einmal im Jahr wahrnehmen. Ergänzend ist auch die regelmäßige Kontrolle Ihres Zahnfleisches wichtig.

Falls es trotz aller Gewissenhaftigkeit bei der Mundhygiene zu leichten Entzündungen des Zahnfleisches kommen sollte, können wir diese umgehend mit einfachen Mitteln behandeln, um so die Entstehung von Parodontitis abzuwenden. Die tägliche, korrekte Reinigung Ihrer Zähne ist dabei von entscheidender Bedeutung. Es kommt vor, dass Patienten durch eine intensive, aber nicht fachgerecht durchgeführte Zahnreinigung den Zahnschmelz beschädigen.

Deshalb beraten wir Sie natürlich auch gerne bezüglich der richtigen Nutzung der Zahnseide sowie der Zahnbürste und empfehlen Ihnen eine Zahnpasta, die auf Ihre individuellen Anforderungen abgestimmt ist.

Durchführung eines mikrobiologischen Keimtests

Ein solcher Parodontitis-Keimtest ist als diagnostisches Hilfsmittel innerhalb der Parodontitis-Behandlung sehr wichtig, da wir mithilfe der molekularbiologischen Herangehensweise die Bakterien schnell identifizieren können.

Dazu nehmen wir mit dünnen Papierspitzen Proben aus Ihren verdächtigen Zahnfleischtaschen. So können wir dann, abhängig von der Art und Menge der vorhandenen Keime, die geeignete, individuell auf Sie abgestimmte Therapie einsetzen und diese eventuell mit einem passenden Antibiotikum unterstützen.

Daher sind Sie auch bei einer Parodontitis-Erkrankung bei Ihrem Zahnarzt in Usingen immer in kompetenten, professionellen Händen!